Auf einen Blog mit David Weinberger
2.03.2006 von Matthias MüllerDanke, Edelman, für den spannenden Abend mit Heiko Hebig, Guillaume de Gardier und Cluetrain-Manifesto-und-Blog-Papst David Weinberger.
Was haben wir gelernt? Dass Amerikaner (und amerikanisierte Europäer) die spannendsten, kurzweiligsten und lehrreichsten Vorträge halten - jedenfalls, wenn es ums Bloggen geht. Dass der Wert einer Website sich nach den Verweisen nach AUSSEN bemißt (”Links are the Web!”, “Link, link, link!”). Dass Deutschlands Blogger eine kleine und verschworene, aber vollkommen heterogene Truppe sind. Dass die Unperfektion eines Blogs in Form von Halbwahrheiten, mangelnder Recherche, Tippfehlern und Provisorien jeglicher Art Qualitäsmerkmale für Authentizität sind, deswegen so wichtig, gleichsam aber auch von Unternehmen so schwer zu dulden sind. Und dass die Web 2.0-Szene von einem Tatendrang beseelt ist, der einfach ansteckend ist, und wir es kaum erwarten können zu zeigen, was Qype kann.
P.S. Wer mehr Erkenntnisse vom Blue Monday sucht: Hier sind Fotos von Guillaume du Gardier, der persönliche Eventrückblick von David Weinberger, der Bericht vom Fischmarkt sowie eine ausführliche Zusammenfassung von Jürgen Ahting.