Erwischt, in einer sachlich ganz exakten Analyse gibt es von Sherpa den Kommentar, dass Qype gar nicht so raketenmässig abgeht. - “Nur” 6500 Beiträge von “nur” 1600 Nutzern.
Ich finde 6500 Beiträge sagenhaft.
Warum? Weil sie alle echt sind. Nicht gekauft. Nicht gefaked. Zum allergrößten Teil absolut authentisch. Und oft saugut. Wer demnächst mal nach Nürnberg, Heilbronn oder Aachen muss, kann sich vorher auf Qype umschauen, in welchem Hotel er schläft, in welchem Restaurant oder Biergarten er isst. Qype macht jetzt nämlich schon riesig viel Spass und Sinn, nicht nur in Hamburg oder Berlin. Nach 4 Wochen öffentlich zugänglichem Angebot.
Man konnte übrigens letzte Woche auf heise.de lesen, dass Wikipedia für die ersten 100.000 deutsprachigen Artikel drei Jahre benötigt hat, heuer reichen acht Monate. Mittlerweile arbeiten 20.000 Menschen am Wikipedia-Projekt mit. Das heißt, daß jeder Wikipedianer ganz grob kalkuliert alle sechs Wochen einen Eintrag verfaßt. Wie bei Qype auch gibt es einige wenige, die sehr viel schreiben und viele, die ab und zu mal dazukommen. Das ist auch okay, schließlich geht Qualität vor Quantität. Dennoch ist es reizvoll, selbst mal hochzurechnen, wann wir die Schallmauer von 100.000 Einträgen durchbrechen könnten. Die Aktivität ist bei Qype deutlich höher, denn jeder der 1600 aktiven hat im Schnitt vier Artikel im Monat verfaßt. Dankeschön hierfür! Allein auf dieser Basis bräuchten wir also nicht ganz 18 Monate. Aber Wikipedia ist sowieso keine Konkurrenz, sondern Inspiration, Ansporn und enorm wichtig für Qype. Wikipedia hat uns allen vorgemacht, dass nutzergesteuerte Inhalte funktionieren und wie sie funktionieren. Ohne Wikipedia gäbe kein Qype. Also weiter viel Erfolg!