Blogs…
16.05.2006 von Stephan UhrenbacherÜbrigens: bei allem Hype um Blogs: So viel Sorgen würde ich mir auch nicht machen als etabliertes Web/Medienunternehmen (Stichwort: unentspannt): Auch das hat der next 10 years Kongress plastisch vor Augen geführt: Viele gute Blogger sind auch Journalisten oder halt Autoren. Und: Man kennt sich. Man verlinkt sich gegenseitig. Man zitiert sich gegenseitig. “It’s the links, stupid” (mal wieder Economist). Thomas Wanhoff hat dazu einige Thesen aufgestellt.
Warum das ganze Phänomen in Deutschland relativ klein ist, dazu gibt es unterschiedliche Vermutungen, die meisten gehen ins Kulturhistorische (Die Franzosen unterhalten sich lieber, die Engländer haben die Kultur des Kommentars, Freedom of Speech ist den anderen wichtiger, usw). Irgendwie schade. Mir selber fehlte früher immer der Anlaß zu bloggen, jetzt habe ich einen (Qype). Aber ich merke, wie sich das gerade verselbständigt…
Tags: blogosphaere, blogsphere, next10years
17. May 2006 um 14:21
Wie die länderspezifischen Unterschiede in der Nutzung von Blogs / Social Software zu erklären sind, ist wirklich eine spannende Frage - kulturelle/kulturhistorische Erklärungen kommen da meiner Meinung nach an gewisse Grenzen bzw. müssen durch zusätzliche Faktoren ergänzt werden, die den konkreten Diffusionsverlauf anschauen. Zum Unterschied Frankreich-Deutschland im Bloggen siehe z.B. hier: http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/447