Zum heiß diskutierten Vorfall um die Abmahnung von Jan ganz kurz unser Standpunkt:
Qype gibt Nutzern die Möglichkeit, die eigene Meinung zu veröffentlichen, ähnlich, wie das zum Beispiel auch im eigenen Blog geht. Aus der Vielzahl einzelner Meinungen können sich andere dann ein Bild über einen Ort oder ein Geschäft machen.
Hier wie da gilt:
1) Man darf nichts Falsches verbreiten und
2) Man darf andere nicht beleidigen.
Beide Punkte sind an sich selbstverständlich.
Grundsätzlich ist Qype eine Plattform, bei der die Qyper ihre persönliche Meinung einstellen können. Wir freuen uns über jeden Beitrag. Inhalte oder Meinungen machen wir uns dadurch nicht zu Eigen. Nutzungsrechte müssen wir uns schon deshalb einräumen lassen, weil wir die Qype-Beiträge sonst überhaupt nicht über qype.com verbreiten dürften.
Wenn ein Qyper die Rechte Dritter verletzt und wir das erfahren, sind wir selbstverständlich verpflichtet, den Beitrag zu löschen. Und das machen wir auch. Im Fall von Jan war der Beitrag lange gelöscht, bevor das ganze publik wurde.;
Jan habe ich sofort Unterstützung zugesagt wie wir es für jeden Qyper tun würden. Wir helfen dort, wo wir das können.
Wichtig dabei: Jan wurde nicht wegen einer Meinung in einem Beitag abgemahnt. Bei Jan ging es um eine Verwechslung zweier Unternehmen, das heißt, Dinge, die er zu einem Unternehmen geschrieben hatte, gehörten inhaltlich zu einem anderen – namensähnlichen – Unternehmen. Selbst wenn wir hier helfen wollten, können wir nicht mehr tun. Eine Abmahnung heisst in diesem Fall übirgens nichts anderes, als dass sich Jan verpflichten müsste, das nicht noch einmal zu wiederholen.
Jan selber hat auch in fast allen Blogs entsprechend kommentiert.
Mir ist in der Diskussion folgender Punkt wichtig. Es gibt nur entweder „Zensur“ durch einen verantwortlichen Redakteur, der seine Mannen unter Kontrolle hat. Genau das wollen wir bei Qype nicht. Oder es gibt Freiheit des Einzelnen, zu sagen was er denkt. Und dafür stehen wir.;
stephan uhrenbacher on April 4th 2007 in Allgemeines