Beiträge der Woche für Deutschland und “Welt”

19.07.2007 von Moe

Die Beiträge der Woche für Deutschland und für Welt werden nun übrigens redaktionell ausgewählt, und nicht mehr automatisch anhand ihrer Feedback-Punkte bestimmt. Bei der Auswahl hilft mir Cem Basman in der Funktion als Jury-Mitglied, er wird Beiträge vorschlagen und dann mit mir gemeinsam auswählen.

Das hat mehrere Gründe: Der eine Grund ist der, dass wir Euch mehr Vielfalt, also nicht “nur” die Beiträge unserer aktivsten Qyper/-innen zeigen wollen. Ein weiterer Grund ist, dass es in letzter Zeit immer wieder mal Beiträge der Woche für Deutschland und “Welt” gab, die im engeren Sinne keine Beschreibungen von Orten, sondern eher Kochanleitungen, Erzählungen oder tagebuchähnliche Inhalte waren, welche mit dem betreffenden Ort nichts oder nur wenig zu tun hatten - und dementsprechend wenig Infos über den betreffenden Ort, wie es dort ist und was man dort machen kann, enthielten.

Wir freuen uns natürlich sehr, dass Ihr noch andere Wege um Qype zu nutzen findet, aber möchten dafür eigene Funktionen schaffen, wo diese Inhalte gut aufgehoben sind. Daran arbeiten wir bereits.


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6 Kommentare zu “Beiträge der Woche für Deutschland und “Welt””

  1. serano sagt:

    Fin ich gut, die Beiträge redaktionell auszuwählen.

  2. Fallout Boy sagt:

    Find ich auch ok, solange das Ganze nicht wieder zum Wettbewerb der Dichtkunst oder des kreativen Schreibens wird, wie es teilweise bei der “Edelfeder” (möge sie in Frieden ruhen?) der Fall war.

    Schöne, hilfreiche Beschreibungen eben.

    Kurzum: In eurer Juroren-Haut möchte ich nicht stecken ;-)

  3. vilmoskörte sagt:

    Eine weise Entscheidung, danke.

  4. lokalreporter sagt:

    die wettbewerbsidee ist ein zentraler USP des portals. der beitrag der woche kann ohnehin nicht erfüllen, was er ankündigt [seine virale werbewirksamkeit halte ich für einen trugschluss].
    in meinen ohren klingt es nachwievor nach strukturvertrieb -> ich jedenfalls hab damit nichts am hut.

  5. Dr. Matthias O. Will sagt:

    Das beste Rezept, einen guten Beitrag abzugeben, ist immer noch der Tip, so zu schreiben, als würde man seinem besten Freund berichten (natürlich angepasst auf die Schriftform).

    Dass der Beitrag der Woche ohnehin nicht erfüllen kann, was er ankündigt, ist zunächst einmal eine (natürlich valide) Behauptung, allerdings wäre es doch interessant, zu erfahren, aus welchem Grund. Dazu müsste natürlich erst einmal erläutert werden, was denn die Annahmen sind (also was denn in den Augen des Schreibers angekündigt werden soll), bevor man dazu übergeht, zu zeigen, dass dies nicht erfüllt werden kann.

    Was ist darüberhinaus mit Strukturvertrieb gemeint? Fragen über Fragen!

    Noch ein Punkt: Die Idee der Edelfeder ist an sich in meinen Augen ja gar nicht so schlecht gewesen (ich gebe zu, dass es mich gefreut hätte, auch mal Edelfeder zu sein), aber wenn das dazu führt, dass man sich gekünstelt im kreativen Schreiben übt, ist das vielleicht auch nicht mehr im Sinn der Qype-Empfehlung (im ersten Satz).

    Ich jedenfalls werde es weiterhin so halten, dass ich mich bemühe, gute Beiträge abzugeben, die dem entsprechen, wie ich denke und empfinde, und natürlich freue ich mich, wenn die Beiträge auch anderen gefallen. Ich erwarte jedoch nicht, dass mich meine Kontakte automatisch hochpunkten, indem sie alles gut geschrieben und hilfreich finden. (Um dies klarzustellen: davon gehe ich bis zum Beweis des Gegenteils eben gerade nicht aus, aber es ist zugegebenermaßen eine Versuchung, der man erliegen kann: gibst Du mir viele Punkte, gebe ich Dir auch viele).

    Und ja, ich habe auch etwas gegen Doping. Damit meine ich Nutzerkennungen, die als Alter Ego angelegt wurden, um sich selber hochzupunkten.

    So, nun aber genug der Gedanken zum Thema. Die qualitative Auswahl des Beitrags der Woche für Deutschland und die Welt finde ich sehr gut. Es auszuweiten auf einzelne Regionen oder Städte wäre konsequent.

  6. HeiFisch sagt:

    Redaktionelle Auswahl klingt gut. Wie die andere Auswahl funktioniert hat, will ich lieber gar nicht so genau wissen - jedenfalls führte sie in meinen Augen zu manchmal peinlichen Ergebnissen.

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