Mal was positives in der Wirtschaftskrise…
Irgendwie ist ja jeder völlig depressiv, wenn man die Finanzkrise betrachtet. Ich auch. Laut Giga-Om wird es (natürlich) auch die Internet-Szene erfassen. So siehts momentan bei uns aus:
- Mein Interview mit einer deutschen Finanzzeitung wurde heute verschoben, da leider aufgrund der Finanzkrise dringendere Themen auf dem Plan stehen.
- Qype wird in Deutschland dieses Jahr wie geplant den Break-Even erreichen, was gerade angesicht der allgemeinen wirtschaftlichen Gewitterwolken ein wunderbares Signal ist.
- Gleichzeitig habe ich aber gerade den Stand auf der Web 2.0 Expo in Berlin abgesagt, weil uns das viel zu teuer ist. Sprechen werde ich da übrigens auch nicht, weil “die verbleibenden Möglichkeiten den Sponsoren vorbehalten sind”. Auf Deutsch: Wer zahlt, der spricht.
- Wir entwickeln mehr und mehr eine geographische Arbeitsteilung innerhalb von Qype. Marketing wird mittlerweile schwerpunktmässig von London aus gemacht. Unser Produktmanagement sitzt in Paris. Entwicklung und Vertrieb in Hamburg
- Wirklich wahr: Seit unser erster Friseur in London als Premium Partner Werbung auf Qype gebucht hat, musste er sich einen zusätzlichen Menschen einstellen, um der Nachfrage Herr zu werden.
- Wir warten jeden Tag darauf, dass Google Trends die Daten aktualisiert. Denn dann dürfte Qype alleine in Deutschland größer sein als gelbeseiten.de
- Wir wachsen in Frankreich und in England immer noch schneller als in Deutschland. Das macht uns schon etwas stolz.
- Das Wirtschaftsbuch, das mich im Moment am meisten fasziniert, ist die Biographie des Ryanair Chefs Michael O’Leary. Lower your cost. Aber wie sagt O’Leary so treffend. “Business Books are for wankers”
stephan uhrenbacher on Oktober 9th 2008 in Allgemeines










