Aber nicht in Aumühle!
So ging es schnurstracks in den Kletterpark im Sachsenwald. Dort wurden wir, 6 Qyper, sehr herzlich vom Standort-Leiter Albrecht (unserem „Wetterfrosch“) und seinem Team Alexandra, Anika und Elias empfangen. Ja, Albrecht, auch „Albi“ genannt, kennt sich mit dem Wetter wirklich aus und das muss man bekanntlich auch beim davon abhängigen Outdoor-Geschäft. Wer also gerne in den Kletterpark möchte und sich von aufkommenden Wolken am Himmel verunsichern lässt, sollte vorab gerne direkt im Kletterpark anrufen und fragen, wie so die Aussichten sind. Das Schnurstracks-Team ist in Wetterprognosen wirklich fit und hat kein Interesse seine Besucher bei schlechtem Wetter im glitschigen Kletterwald zu gefährden.
Nach einem kurzen Firmenüberblick durch Albi, erhielten wir eine Sicherheits-Einweisung durch unsere sehr kompetenten Coaches Anika und Elias. Nach und nach legten wir dann unsere Sicherheitsgurte an. Mit noch einem Schutzhelm gut behütet, wurden wir kurz aufgeklärt, wie man sich am besten auf der Klettertour verhalten sollte. Dabei wurde uns auch demonstriert, wie gut und sicher man von einem Karabiner gehalten wird, wenn man sich einfach nur hängen lässt. So wagten wir uns dann in unser Abenteuer am Karabinerhacken und hinauf zu den Parcours, deren Ausgangspunkt ein gemeinsamer Holzturm war, den es via Kletternetz zu erklimmen galt. Von diesem Turm aus kann man vier Strecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden (grün, blau, rot und schwarz) erklettern. Die grüne und blaue Strecke befindet sich jeweils in einer Höhe von 6 Metern, die rote in 12 Metern Höhe und die schwarze auf 14 Metern Höhe. Dabei bildeten eine Seilbahn und ein Fahrrad mit dem man auf dem Drahtseil von Station zu Station fahren konnte, neben dem freien Fall aus 13 Metern Höhe die absoluten Highlights des Kletterparks. An dieser Stelle sei besonders hervorzuheben, dass innerhalb eines Parcours kein Umhaken für die einzelnen Stationen erforderlich ist, was dem Klettern noch eine gewisse zusätzliche Sicherheit verleiht. Welche Strecke man letztendlich erklimmen möchte und kann, hängt von der eigenen psychologischen und physiologischen Verfassung ab und blieb daher jedem Qyper selber überlassen. Wer also nicht unter Höhenangst leidet und auch nicht allzu viel Respekt vor Ihr hat, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Wer ein wenig ängstlich ist, aber keine Höhenangst hat und dennoch neugierig ist, kann sich hier auf unterschiedlichen Strecken herantasten. In den einzelnen Kletterpausen gibt es gerne noch ein paar nützliche Tipps und Tricks vom Schnurstracks-Team. Zum Beispiel, dass man das Gleichgewicht am besten halten kann, wenn man mit den Füßen und nicht mit den Händen voran klettert.
Ab wann Kinder auf den einzelnen Strecken Zutritt haben, erfährt man vorab im zu unterzeichnenden Sicherheitsbogen. Dort gibt es eine entsprechende Aufstellung der Richtlinien nach Bahn, Alter und Körpergröße.
Alle dem Wetter trotzenden und anwesenden Qypern hat dieser Abend sehr viel Spaß gemacht. Und, wer nun neugierig geworden ist, dem kann ich nur sagen: Probier es einfach aus!
Naja, und für wen das alles dann doch nichts ist, der kann sich ja alternativ im Bogenschießen probieren. Ja, auch das gibt es hier! Vielen lieben Dank an das gesamte Schnurstracks-Team, es hat uns wirklich gut gefallen!
Tipp: Jeden ersten Samstag nach Vollmond (also einmal im Monat) gibt es ein Mondscheinklettern. Mit Sicherheit ein spannendes Erlebnis!
bianca on Juli 7th 2011 in Events