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Twitter im Unternehmen am Beispiel von Qype

11.04.2008 von Sven Dietrich

Seit der Re:publica in Berlin ist Twitter auf dem Radar der nicht-so-webaffinen Menschen aufgetaucht. Man liest von Twitter in der Welt kompakt, im Freundeskreis gibt es nachfragen, was dieses Twitter eigentlich ist und bei Qype gibt es verstärkt die Frage, was Twitter.com (auch auf Qype) bringt.

Wer es eilig hat, kann sich mit dieser Zusammenfassung begnügen:

Twitter im Unternehmen bringt absolut nichts.

Da wird der eine oder andere sich sicherlich fragen, warum Qype dann überhaupt eine Anbindung an Twitter anbietet.

Beiträge auf Qype können automatisch auf Twitter gepostet werden, neue Blogbeiträge im Qype-Blog erscheinen auch auf Twitter, es gibt Twitter-Streams für zahlreiche deutsche Städte und etliche Mitarbeiter schreiben privat und offiziell Twitter-Nachrichten.

Warum nutzen wird das, obwohl es keinen Nutzen hat?

Weil es Spaß macht.

Stephan Uhrenbacher twittert,
Moe ist unter den ersten 4000 Twitter-Usern überhaupt und ich habe inzwischen mehr Twitter als Blogleser.

In unserem Bekanntenkreis hat sich Twitter herumgesprochen und jetzt lesen wir plötzlich über Twitter in der Zeitung.
Das neue Ding.
Was ganz tolles.
Aus Amerika.

Wie bereits erwähnt, Qype-User nutzen das Twitter-Feature auf Qype. Aktuell sind es 46 User. Das ist wenig, um es Vorsichtig auszudrücken. 46 Personen veröffentlichen unregelmäßig ihre auf Qype geschriebenen Beiträge auf Twitter. Traffic dadurch: Nahezu Null. Kein Messbarer Nutzen für Qype.

Trotzdem machen wir es, weil wir es toll finden.

Was machst du gerade?
Ich habe etwas auf Qype geschrieben.

Das erzählen Qype-User schon länger auf Twitter.

Wir sind sehr gespannt darauf, welche Unternehmen noch auf Twitter erscheinen werden.


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Qype im Guardian

14.02.2008 von Sven Dietrich

Das hat man auch nicht so oft.

Qype ist heute im Guardian.

One of the most interesting new ones is qype.com, which models itself on the highly successful yelp.com of the US. Qype started last June as a pan-European site that claims 500,000 visits a month in the UK and is growing at 50% every two months.
Rob Hinchcliffe, its UK community manager, claims people are moving away from “time-suck” networks such as Facebook towards socially useful ones that “help make our lives easier as well as fostering online networks and micro communities”.

Quelle: Guardian - From global village to a local village

Das hören wir immer wieder von unseren Usern.

Nicht so viel rumspielen, auch wenn es möglich ist, sondern schneller auf den Punkt kommen.
Was bringt es der Alleinerziehenden Mutter in Facebook virtuelles Gemüse auf Kontakte zu werfen, wenn sie bei uns neue Adressen für sich und ihr Kind finden kann?

Ein Second Hand Kinderkleidung-Laden bringt ihr mehr als virtuelle Bananen.

Qype wirkt eben, jetzt auch im Guardian.


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