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Mitarbeiter sind der größte Engpass - warum ein internationaler Ansatz Sinn macht.

22.10.2007 von Stephan Uhrenbacher

“Die richtigen Leute finden” ist das größte Problem, sowohl für Startups, als auch für etablierte Internet-Anbieter. Wie ich drauf komme? Gerade lese ich das Interview von Robert Basic mit unserem hochgeschätzten Ex-Wettbewerber Sven Schmidt (verwandt.de). Sven, alter PR-Profi, nutzt gleich die erste Frage, um ausführlich für eine Position eines Product Managers zu werben. Recht hat er.

Kürzlich auf der Stream2007, fragte ich regelmässig alle anderen Gründer oder CEOs, was das größte Problem sei. Richtig geraten: “Die richtigen Leute finden”. Und zwar auch im Silicon Valley. Und sogar in China. Selbst Tao Li, COO von HDT (anscheinend 25% Marktanteil für Rich Media in China) antwortete mir auf meine Frage, dass er nicht genügend qualifizierte Leute finde.

Wir haben am Anfang sehr viel mit Freelancern gearbeitet. Das Problem ist bekannt: Man baut Know how auf, und irgendwann wandert das Know how wieder ab. Erst in letzter Zeit gelingt es uns, die Quote “Feste zu Freie” in Richtung “fest” zu verschieben. Uns ist es sogar gelungen, unseren CTO Phil und unseren “Head of Marketing” Andrew von London nach Hamburg zu bekommen. >>>> Aktuell suchen wir immer noch Ruby on Rails Entwickler, jemand erfahrenen für das Community Marketing in Deutschland und auch in England, und einen Systemadministator. Mehr dazu in der “Job” Section hier im Blog. <<<<

Aber zurück zum Thema: Ich stelle mehr und mehr fest, dass wir international suchen müssen. Wir brauchen sowieso Menschen, die keine Angst davor haben, in anderen Märkten aktiv zu sein. Menschen, die Mut haben und etwas aufbauen wollen. Neu anfangen. Ich habe kürzlich gleich eine ganze Hand voll Israelis kennen gelernt, die sagten: “Mein Büro ist in Tel Aviv, aber mein Markt ist in den USA”. Das brauchen wir auch.

In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich diese Eigenschaften oft bei Menschen finde, die gar nicht aus Deutschland oder aus Hamburg kommen. Sondern von anderswo. Kürzlich hatten wir einen excellenten Web-Entwickler aus Barcelona hier. Wir haben ihm sofort ein Angebot gemacht. Eine zukünftige Kollegin kommt aus den USA. Nein, das heißt nicht, dass wir keine Deutschen mehr einstellen. Aber wir suchen jetzt auch ausserhalb Deutschlands.


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