How green is your startup?
30.08.2007 von Stephan UhrenbacherIch bin wirklich davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit, Ethical Living, der Megatrend ist/sein wird. Gottseidank.
In der ganzen Startup-und-Web 2.0-Welt ist davon leider bislang überhaupt nichts zu spüren. Auf Twitter scheint ein Wettbewerb abzugehen: “Wer ist öfters im Flugzeug? Wer ist häufiger in Berlin oder auf Konferenzen?” Und bei den Leuten, die ich auf Investorenseite kenne, geht es oft immer noch ganz trivial um: “Wer hat den tollsten Zweitwohnsitz?”
Hier ist ein kleiner Versuch einer Selbsteinschätzung zu Qype in Sachen Nachhaltigkeit. Würde mich extrem freuen, wenn es zu einem Startup Wettbewerb käme: “Who is the greenest?”. Das ganze dann am liebsten global.
Tags: nachhaltigkeit, sustainability, twitter, web-2.0
30. August 2007 um 11:10
Nette Idee. Kennst du greenmiles (klimaneutral Reisen)? http://www.greenmiles.de/
30. August 2007 um 20:43
[...] idea from Qype’s CEO Stephan Uhrenbacher: since he didn’t see any awareness regarding environmental issues or a discussion on the ethical implications of [...]
31. August 2007 um 7:51
ich hab eine gute idee, dies so noch nicht gibt. stärken: aufmerksamkeitsgehalt, polarisierend. schwäche: selektiven charakter.
stehe schon mal als kreativer wettbewerbsberater zur verfügung ;-)
31. August 2007 um 9:43
Ich habe mich sehr über Deinen Text gefreut - Stephahn - zeigt er mir doch, dass ich mich im “richtigen Portal” engagiere. In diesem Sinne haben natürlich auch all die Beiträge, die manchmal so ein kleines bisschen in der Diskussion stehen, ihren festen Platz und ihre Berechtigung bei Qype. Wäre schön, wenn das so bleibt, und wir weiterhin so bunt und vielfältig bleiben. Nur kein Abdriften in ein reines Werbeportal, wie von manchen befürchtet/gewollt - das wäre zu schade. Gruß nach Hamburg, dass ich am vergangenen Wochenende so richtig schätzen gelernt habe - meme
3. September 2007 um 15:06
@ Meme, Danke für das Feedback.
@ Markus: Diese ganzen Carbon Offsetting Angebote sind besser als nichts, aber ich glaube, es ist besser wenn man sich selber etwas mehr unter Zugzwang setzt (auch wenn ich dabei nicht nur erfolgreich bin). Siehe auch: http://blogs.guardian.co.uk/ethicalliving/2007/08/the_dangers_of_carbon_offsetti.html
5. September 2007 um 9:07
ich bin überrascht, dieses Thema bei einem “Start-up” wie qype zu finden. Nachhaltigkeit (was für ein schreckliches Wort - das versteht kaum einer) und Web 2.0 werden sonst eher nicht zusammen genannt. Im Grunde ist das etwas, über das jede Firma nachdenken sollte, nicht nur start-ups.
Entscheidungen pro/kontra einen bestimmten Lieferanten werden nach meiner Erfahrung nur nach Preis und (wenn man Glück hat) Qualität gefällt.
Seit wir eine Espressomaschine haben, dürfte a) der Umsatz unseres Coffee2Go-Lieferanten stark gesunken sein und b) der weltweite Plastikbecherberg um 30cm geschrumpft sein.
Gratuliere also zu dieser weisen Entscheidung! :-)